Deutsche Bildungsmisere und Lehrermangel. Ein Rundumschlag

C. Schmitt kommentiert eine typisch-zeitgenössische Analyse der Bildungsmisere, wie sie sich – so oder analog – häufig findet: Konkret daherkommend, aber hoch-abstrakt, nämlich abstrahierend vom Lernen, von den gesellschaftlichen Transformationsprozessen, von einem substanziellen und zeitgemäßen Verständnis pädagogischer Professionalität.

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In einem Kommentar zur deutschen Bildungsmisere und dem „totgeschwiegenen Lehrermangel“ holt die für die Bildungswelten zuständige Korrespondentin der FAZ, Heike Schmoll, zu einem Rundumschlag gegen die Ursachen für den Untergang des Abendlandes aus, die da wären: unterqualifizierte Lehrerbildung und unterqualifizierter Unterricht.

Das schafft sie, ohne auch nur einen Satz über die konkrete Kernherausforderung der Digitalen Transformation zu verlieren, und ohne einen einzigen Blick auf diejenigen zu werfen, um die es eigenlich geht: Die Lernenden.

Beim Lesen bin ich über folgende sieben Punkte gestolpert.

Punkt eins: „Unterrichtsausfall, häufige Lehrerwechsel oder unterqualifizierter Unterricht gehören zu den größten Elternärgernissen.“

Als ob es bei Schule, Lernen oder Bildung darum gehen würde, dass Eltern sich ärgern oder nicht. Es geht um lernende Menschen. Die aber kommen im gesamten Artikel nicht vor. Die Autorin führt einzig ein Plädoyer für den Erhalt eines Bildungssystems, das nichts mehr mit den gegenwärtigen Entwicklungen in und um uns herum zu…

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